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  1. #4621
    receipts proof timeline screenshots Avatar von sinead_morrigan
    Ort: Berlin
    The Zone of Interest

    Die Banalität des Bösen, tatsächlich mit einem einem frischen Blick erzählt und visuell meisterhaft umgesetzt. Die Nonchalance an vielen Stellen sehr gruselig, z.B. als Hedwig den Lippenstift benutzt oder dem Dienstmädchen beiläufig und ohne größere Aufregung androht, dass Rudolf ihre Asche auf den Feldern von Babice ausstreuen könnte, wenn Hedwig es wollte.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass der Film sich mehr wie ein Feature einer Filmhochschule anfühlt. Nicht wegen seiner Qualität, die hochwertig ist, sondern weil er erzählerisch sehr dünn ausgerollt ist. Die Höß-Familie lebt ihr bestes Leben und geht mit dem Grauen auf der anderen Seite sehr nonchalant und beiläufig um (und ist via Rudolf natürlich auch proaktiv an der Vorantreibung des Grauens beteiligt) - viel breiter fächert sich die Storyline dann auch nicht mehr. 7/10.
    I'll follow you down 'til the sound of my voice will haunt you

  2. #4622
    Habe auch endlich mal geschafft Dune: Part Two zu schauen.
    Wie ja schon mehrfach geschrieben wurde: optisch wirklich überragend - vor allem in einem ULTIMATE-Kinosaal mit neuester Projektor- und Soundtechnik

    Bei den ganzen Namen und Figuren habe ich mich als Nichtkenner des Buchs teilweise ein wenig lost gefühlt. Man kriegt schon das meiste mit, aber ab und zu dachte ich schon: verpasse ich hier irgendwas wichtiges / irgendwelche Zusammenhänge?
    Insgesamt hat es mir auf jeden Fall gut gefallen, aber tendenziell mochte ich Teil 1 noch mehr.

  3. #4623
    Civil War: 7/10 (wäre noch mehr gewesen wenn die letzten zwei Minuten nicht gewesen wären)
    Abigail: 7/10
    Das erste Omen: 8/10
    Immaculate: 8/10

  4. #4624
    don't look back in anger. Avatar von Gilles
    Ort: LU
    Chantal im Märchenland

    Genauso großartig unterhaltsam wie bescheuert. Ich fands extrem lustig

    Jeder tritt auch mal versehentlich daneben, Der Trick ist immer die Balance zwischen Nehmen und Geben
    "Karma“
    - Casper -

  5. #4625
    The Holdovers (2023) gesehen bei Prime

    Niemand mag den Lehrer Paul Hunham (Paul Giamatti) – weder seine Schüler noch seine Kollegen, noch der Schulleiter. Alle finden seine Aufgeblasenheit und Starrheit nervtötend. Da er keine Familie hat und in den Weihnachtsferien 1970 nirgendwo hingehen kann, bleibt Paul trotzdem in der Schule, um die Schüler zu beaufsichtigen, die nicht nach Hause fahren können. Nach ein paar Tagen ist nur noch ein Schüler übrig, ein 15-Jähriger namens Angus (Dominic Sessa), ein guter Schüler, der wegen seines schlechten Benehmens jedoch immer von der Schule zu fliegen droht. Zu Paul und Angus gesellt sich die Chefköchin Mary (Da'Vine Joy Randolph) – eine afroamerikanische Frau, die sich um die Söhne von Privilegierten kümmert und deren eigener Sohn kürzlich im Vietnamkrieg gefallen ist. Diese drei sehr unterschiedlichen Schiffbrüchigen bilden eine unwahrscheinliche Weihnachtsfamilie, die während zwei sehr verschneiten Wochen in Neuengland komische Missgeschicke erlebt. Quelle

    Nachdem ich den Film im Kino verpasst habe konnte ich ihn nun bei Prime sehen. Was ein toller Film. Ich vergebe 9/10.

    Was die "komischen Missgeschicke" angeht kann ich nur sagen, entweder hat der Schreiber den Film nicht gesehen oder falsch verstanden. Da findet durchaus viel "Ernst des Lebens" aber auch Komik statt. Mir gefallen hier alle Figuren, die Darsteller sind toll und die Entwicklung der Charaktere geschieht langsam und nachvollziehbar. Ein sehr feinfühliger Film mit einer tollen Optik. Zu Recht hat der Film viele Nominierungen und Auszeichnungen erhalten, Da’Vine Joy Randolph bekam sogar einen Oscar.

  6. #4626
    Falling into Place (Amazon)

    Zwei Wildfremde treffen sich, verbringen eine Nacht zusammen und trennen sich wieder. Die ersten 20 Minuten sind toll, was vor allem an den beiden Hauptdarstellern liegt, die eine unglaubliche Chemie miteinander haben und denen man selbst bei den banalsten Gesprächen gerne zusieht. Nur leider gibt es dann noch den vollkommen langweiligen Mittelteil, in dem beide getrennter Wege gehen und erst wieder kurz vor Schluss zusammentreffen. Und auch hier merkt man dann wieder, daß es ausschließlich die gemeinsamen Szenen sind, die den Film interessant machen.


  7. #4627
    Challengers: 6/10
    All of us strangers: 7/10 (Das Ende war zu viel für mich )
    Chantal: 6/10
    Back to black: 8/10

  8. #4628
    Come back to Gusu with me Avatar von luanalara
    Ort: Ein Kaff im Westen^^
    The Fall Guy

    Hat mir sehr gut gefallen. Super Chemie zwischen Ryan Gosling und Emily Blunt, die die Love Story glaubwürdig machen. Dazu richtig coole Action und tolle Stunts (klar, bei einem Film, der v.a. Stuntleute ehrt), gute Gags und ein unterhaltsamer Soundtrack.
    Was ich v.a. mochte, war, dass der Romantik auch Luft zum Atmen gelassen wurde - ernste Gespräche wurden nicht nach anderthalb Sätzen mit "witzigen" Sprüchen unterbrochen, sondern durften tatsächlich mal ernst sein. Grund zum Lachen gab es aber genug - Ryan Gosling versprüht Golden Retriever Energie in einem durchtrainierten Gesamtpaket und darf auch was physical comedy machen. Winston Duke war cool, Aaron Taylor-Johnson als arroganter Filmstar wunderbar furchtbar.
    Die Art Film, die Hollywood leier nicht mehr so oft macht. Ich würde mir wünschen, dass viele Leute reingehen, aber wahrscheinlich verpennen den Film wieder alle so wie letztes Jahr den "Dungeons & Dragons" Film.

    Klare Empfehlung.
    9/10

  9. #4629
    New York - Die Welt vor Deinen Füßen (Freevee)



    Doku über Matt Green, der 8000 Meilen lang sämtliche Straßen, Parks, Friedhöfe und Küsten New Yorks abgelaufen ist und dabei (teilweise) von einem befreundeten Filmemacher mit der Kamera begleitet wurde.

    Ganz interessant, man sieht mal andere Bilder von New York abseits der klassischen Touri-Pfade oder der Standard-Film-Sets. Ich war zwar selbst schon ne Woche da, aber da hab ich es auch kaum mal aus Manhattan rausgeschafft, da es auch dort schon genügend zu sehen gibt. Und Matt ist ein wandelndes Lexikon der Stadtgeschichte, da er viel recherchiert über das, was er sieht.

    Und da ich selbst sowas in der Art auch mache - natürlich in einem viel kleineren Rahmen, Aachen hat gerade mal 830km an begehbaren Straßen & Wegen, aber bald bin ich fertig - hat es das Ganze noch mal interessanter für mich gemacht.

  10. #4630
    "The Idea of You" (Amazon Prime) 8/10

    Anne Hathaway einfach immer großartig und schöner Soundtrack.

  11. #4631
    The Fall Guy:

    Sympathischer, kurzweiliger Film, der durch die Chemie der beiden Hauptdarsteller (Blunt und Gosling) lebt

    7/10

  12. #4632
    Aussterbende Spezies Avatar von BlackMambo
    Ort: Dynamoland
    The Fall Guy

    Reihe mich ein. Zwei Stunden Superunterhaltung, die Zeit verging wie im Flug. Ein total kitschiger Film, im ausschließlich positivem Sinn, wobei die Love-Story so locker daher kam, dass sie dem Kitsch immer wieder in den Hintern getreten hat. Tolle Chemie zwischen Emily Blunt und Ryan Gosling, der eh machen kann, was er will...
    Und Hannah Waddingham - eine grandiose Furie

    8/10

  13. #4633
    Zwischen uns das Leben, Frankreich, 2023



    Mit dem Alter und anderen Dingen hadernder (verheirateter) Filmschauspieler verfrachtet sich selbst in eine Wellness-Oase mit dem Charme eines sterilen Pflegeheimes. Im gleichen Ort wohnt eine ebenfalls verheiratete Frau mit der er vor 15 Jahren eine Beziehung hatte. Er verließ sie, was sie in eine Lebenskrise stürzte. Trotz allem treffen sich beide auf ihre Initiative hin.

    Was ein schnarchlangweiliger Film. Beide haben Probleme, geklärt wird nichts. Die Umgebung am Meer ist gleichermaßen stürmisch und angepasst langweilig. Dass ich nicht vor Ende aus dem Kino bin verdanke ich den Umsitzenden. Wir hatten Spaß. Die Filmschaffenden mögen mir verzeihen. Wir, alle 12 Personen im Saal, haben uns über die eine oder andere Szene im Film lustig gemacht. Die Kritiker im Wikipedia Artikel schreiben was von einer „emotionalen Lebendigkeit des Drehbuchs“. Die haben wir nicht gefunden.

    1/10

  14. #4634
    Zitat Zitat von Felicious Beitrag anzeigen
    The Fall Guy:

    Sympathischer, kurzweiliger Film, der durch die Chemie der beiden Hauptdarsteller (Blunt und Gosling) lebt

    7/10
    Zitat Zitat von BlackMambo Beitrag anzeigen
    The Fall Guy

    Reihe mich ein. Zwei Stunden Superunterhaltung, die Zeit verging wie im Flug. Ein total kitschiger Film, im ausschließlich positivem Sinn, wobei die Love-Story so locker daher kam, dass sie dem Kitsch immer wieder in den Hintern getreten hat. Tolle Chemie zwischen Emily Blunt und Ryan Gosling, der eh machen kann, was er will...
    Und Hannah Waddingham - eine grandiose Furie

    8/10
    Hab den Film gestern gesehen und kann nur zustimmen.
    Zwar eine recht dünne und vorhersehbare Story, aber trotzdem extrem kurzweilig und ein toller Cast. Lohnt sich!

  15. #4635
    65 (auf Netflix)

    Sci-Fi mit Adam Driver. Pilot muss nach Bruchlandung mit Raumschiff auf der prähistorischen Erde überleben.

    Man, was für eine Gurke. Für das Machwerk wurde der Begriff Öde erfunden. Manche Filme haben Längen. Das ist eine einzige Länge. So spannend wie die Teletubbies. Story: Protagonist muss auf eine letzte Reise als Pilot gehen, um Geld für seine kranke Tochter (husthust) zu bekommen. Er soll Passagiere in Stasiskapseln von A nach B bringen, kommt in einen unbekannten Meteoritenschauer, stützt ab und kämpft gegen und vor allem flieht dann vor irgendwelche Dinosaurier. Dabei hat er ständig Aua. Das wars. (Die Feinheiten lasse ich weg, falls irgendjemanden wirklich langweilig sein sollte und da rein schauen möchte).
    Geändert von HobbyChinese (26-05-2024 um 21:45 Uhr)
    "Wenn du die Welt vereinen willst, gründe mehr Rockbands, nicht politische Parteien und Religionen" - Gene Simmons


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